ÖIF-Immobilien: Vier Jahre Haft für Ex-Geschäftsführer

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10.09.2026 16.36Online seit heute, 16.36 UhrDer Untreueprozess um mehrere mutmaßlich zu günstig veräußerte Immobilien des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) hat heute am Wiener Straflandesgericht mit mehreren Schuldsprüchen geendet.Ein Ex-ÖIF-Geschäftsführer und ein weiterer Angeklagter wurden zu je vier Jahren Haft verurteilt, ein Dritter zu zweieinhalb. Zwei weitere Angeklagte wurden freigesprochen. Die Verurteilten sollen einen Schaden in Millionenhöhe verursacht haben.Die Liegenschaften seien unter Wert verkauft worden, „nicht ordnungsgemäß, sondern wissentlich kriminell“, hielt der Richter in der Urteilsbegründung fest. Mildernd habe sich auf die Strafzumessung die Unbescholtenheit sowie das lange Zurückliegen der Tat ausgewirkt, spielen die Vorwürfe doch in den Jahren 2006 bis 2009.Erschwerend war der lange Tatzeitraum sowie der Schaden in Höhe mehrerer Millionen Euro. Zudem wurde eine GmbH unter der Verantwortung des Zweitangeklagten zu einer Verbandsgeldbuße in der Höhe von 13.500 Euro verurteilt. Der Vertreter der WKStA und die Verteidiger gaben keine Erklärung ab, das Urteil ist somit nicht rechtskräftig. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.