Guterres fordert Regeln für „autonome Waffensysteme“

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21.09.2026 15.51Online seit heute, 15.51 UhrBundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) sind heute in die „High Level Week“ im Rahmen der 81. UNO-Generalversammlung in New York gestartet.Im Vorfeld warnte der scheidende UNO-Generalsekretär Antonio Guterres davor, dass die Welt „gefährlich nahe daran ist, eine moralische rote Linie zu überschreiten“. Laut der Wirtschaftsagentur Bloomberg fordert Guterres neue Regeln, um letale autonome Waffensysteme wie bewaffnete Drohnen einzuschränken, die selbstständig Ziele auswählen und angreifen können.Mögliches Thema in AbschiedsredeAls Partner, die helfen sollen, das mit Nachdruck voranzutreiben, wurden von Bloomberg Länder wie Österreich, Belgien, Brasilien, Mexiko und Nigeria genannt. „Maschinen mit der Macht, ohne menschliche Aufsicht Leben zu nehmen, sind moralisch verwerflich und politisch inakzeptabel“, so Guterres.Noch gebe es aber eine Chance, Grenzen zu setzen, bevor diese Waffen außer Kontrolle geraten. In New York wird erwartet, dass der UNO-Chef das Thema auch in seiner Abschiedsrede zu Beginn der morgigen Generaldebatte ansprechen wird.Österreich 2027/28 im SicherheitsratÖsterreich ist in der Periode 2027/28 als nicht ständiges Mitglied im Sicherheitsrat vertreten, könnte sich also auch in dieser Funktion einbringen. Für diesen Zeitraum wird auch die ständige Vertretung Österreichs in New York verstärkt.Einem Bericht der Tageszeitung „Die Presse“ zufolge sollen zumindest vier zusätzliche Diplomaten aus Wien in das Team von UNO-Botschafter Gregor Kössler integriert werden. Außerdem würden einige befreundete Nachbarländer vorübergehend Regierungsvertreter an die österreichische Vertretung an der Third Avenue in Manhattan schicken. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.