Tödliche Bärenangriffe in Russland: Ermittler schreiten ein

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24.09.2026 06.50Online seit heute, 6.50 UhrNach einer Reihe tödlicher Vorfälle mit Bären in Sibirien haben regionale Ermittler ein Strafverfahren wegen Fahrlässigkeit eingeleitet. Sechs Tote im Zusammenhang mit Bärenangriffen zählt die für das Gebiet Krasnojarsk zuständige Behörde allein im September in der Region.Trotz zahlreicher Warnungen hätten Verantwortliche im regionalen Umweltministerium und an anderen Stellen keine Maßnahmen ergriffen, um den Bestand der Raubtiere zu regulieren und ihr Erscheinen in bewohnten Gebieten zu unterbinden, hieß es gestern in einer Mitteilung.Der Braunbärenbestand habe sich auf inzwischen mehr als 26.000 Tiere in dem Gebiet vergrößert, erklärte das Ermittlungskomitee. Einwohnerinnen und Einwohner der Region reichten mehr als 120 Meldungen ein, denen zufolge Braunbären in Ortschaften auftauchten.In dem flächenmäßig größten Land der Erde leben viele Braun- und Eisbären. Immer wieder kommt es bei Begegnungen mit ihnen zu Angriffen der Tiere auf Menschen, teilweise mit tödlichem Ausgang. Seit Wochen gibt es beinahe täglich Berichte über Bärenangriffe in verschiedenen Regionen Russlands. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.