21.09.2026 19.27Online seit heute, 19.27 UhrUm der Bürokratie den Kampf anzusagen, haben auf österreichische Initiative einander heute Vertreterinnen und Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel getroffen. Staatssekretär Josef Schellhorn (NEOS) lud zu einem Best-Practice-Austausch zur Entbürokratisierung auf Ebene der Mitgliedsstaaten ins Österreichhaus ein. Im Anschluss unterzeichnete die Allianz eine gemeinsame Erklärung. Das Ziel seien einfache und praktikable Gesetze sowie weniger Bürokratie für mehr Wettbewerbsfähigkeit.„Wir haben diese Initiative gestartet, zusammen mit der italienischen Ministerin, weil wir festgestellt haben, dass jeder einzelne Staat immer für sich selbst darüber jammert, was in Brüssel passiert, und wir selber untereinander nicht wissen, was wer macht“, so Schellhorn in einem Pressegespräch.In der Erklärung werden die laufenden Vereinfachungsinitiativen und Omnibus-Vorschläge der Europäischen Kommission für weniger Verwaltungsbelastung begrüßt. Die Kommission unter Ursula von der Leyen hat sich zum Ziel gesetzt, dass insgesamt rund ein Viertel weniger Bürokratie die Unternehmen belasten soll.Auch Europaministerin Claudia Bauer (ÖVP) will gemeinsam mit zwölf EU-Staaten beim Europaministertreffen in Brüssel eine Initiative für weniger Bürokratie auf EU-Ebene vorstellen: Die EU-Kommission solle „aufräumen“. Der ÖVP-Wirtschaftsbund startet unterdessen gemeinsam mit allen neun Landesorganisationen eine bundesweite Herbstinitiative gegen unnötige bürokratische Belastungen für Unternehmen.