Ausbildung der Sekundarstufenlehrer wird kürzer

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25.09.2026 06.59Online seit heute, 6.59 UhrSeit ihrer Einführung vor gut zehn Jahren gibt es Kritik an der „PädagogInnenbildung Neu“: zu lang, zu theorielastig. Die Ausbildung für angehende Volksschullehrer wurde nach langer Diskussion im Vorjahr reformiert.Im neuen Studienjahr, das mit Oktober beginnt, wird auch das Lehramtsstudium für die Sekundarstufe (Mittelschule, AHS, BMHS) umgekrempelt: Die Ausbildung wird um ein Jahr verkürzt und soll durch neue inhaltliche Schwerpunkte besser auf die Praxis vorbereiten.Mehr Praxis und weniger TheorieWer in der Sekundarstufe unterrichten will, muss ab dem Studienjahr 2026/27 – wie im Bologna-Studiensystem international üblich – nur noch drei Jahre Bachelor- und zwei Jahre Masterstudium absolvieren und studiert damit ab sofort gleich lang wie angehende Volksschullehrerinnen und -lehrer. Im Zuge der Kürzungen wurden dabei etwa die Stunden für bildungswissenschaftliche Grundlagen deutlich gekürzt.Mehr inhaltliche VorgabenInhaltlich gibt es nun mehr Vorgaben für die österreichweit vier regionalen Ausbildungsverbünde aus Unis und Pädagogischen Hochschulen (PH), die Lehrerausbildung soll dadurch besser auf die tatsächlichen Herausforderungen im Klassenzimmer vorbereiten. Neben „Inklusiver Pädagogik“ muss nun etwa auch verpflichtend „Deutsch als Zweitsprache oder sprachliche Bildung“ als Schwerpunkt angeboten werden.