YouTube erweitert seine Plattform um eine Reihe neuer Funktionen, die Empfehlungen stärker steuerbar machen und Creator bei Produktion und Vermarktung unterstützen sollen. Eine der auffälligsten Neuerungen betrifft dabei die Startseite. Nutzer können künftig per Texteingabe beschreiben, welche Videos sie gerade sehen möchten.Statt sich ausschließlich auf die automatisch zusammengestellte Auswahl zu verlassen, lassen sich etwa lange Dokumentationen für den Abend oder Podcasts für eine bestimmte Wegstrecke anfordern. Mehrere solcher individuellen Feeds können parallel auf der Startseite gespeichert werden. YouTube aktualisiert die darin enthaltenen Empfehlungen anschließend automatisch.Auch Shorts erhalten mehr Struktur. Zusammenhängende Kurzvideos lassen sich ab sofort als Staffeln und Folgen organisieren. Damit reagiert YouTube auf Creator, die das Kurzformat für fortlaufende Geschichten und sogenannte Mikrodramen einsetzen.KI übernimmt mehr Arbeit beim VideoschnittFür die Produktion baut YouTube seine KI-Werkzeuge deutlich aus. Ein dialogbasiertes Bearbeitungstool für Shorts und die YouTube Create App erstellt auf Grundlage eines Prompts einen ersten Schnitt. Anschließend können Creator im Chat weitere Änderungen anfordern. Das System schlägt unter anderem vor, Pausen zu entfernen oder Szenen für ein anderes Tempo neu anzuordnen. Manuelle Eingriffe bleiben möglich.YouTube Studio erhält zudem personalisierte Hinweise zu Entwürfen und kann Vorschaubilder passend zum bisherigen Kanalauftritt erzeugen. Über A/B-Tests lassen sich bis zu drei unterschiedliche Videoschnitte miteinander vergleichen. KI-Werkzeuge für Ideen, Titel und Thumbnails hatte YouTube bereits 2024 angekündigt.Parallel erweitert YouTube den Schutz vor unerlaubten Nachbildungen. Die Ähnlichkeitserkennung für Creator kommt aufs Smartphone und kombiniert künftig die Erkennung von Gesicht und Sprechstimme. Treffer können mobil geprüft und bearbeitet werden.YouTube Music bekommt KI-gestützte EntdeckungNeuerungen gibt es auch bei YouTube Music. Die bereits verfügbare Funktion „Ask Music“ wird erweitert und soll die Musikauswahl stärker per Dialog steuerbar machen. Nutzer können damit ihre Wiedergabeliste anpassen oder gezielt mehr über Künstler erfahren. Die Funktion greift dabei auf einen Katalog von mehr als 300 Millionen Titeln zurück. Neben offiziellen Studioaufnahmen berücksichtigt dieser auch Remixe, Live-Auftritte, Coverversionen und DJ-Sets.Neu ist zudem eine persönliche Podcast-Vorschau für Abonnenten von YouTube Music und Premium. Ein KI-generierter Audioguide stellt einmal pro Woche empfohlene Podcasts vor und erläutert kurz, warum diese zum jeweiligen Nutzer passen könnten. Anschließend lässt sich direkt in die vorgeschlagenen Episoden einsteigen. Das Ganze ist ausdrücklich für die Nutzung ohne Blick aufs Display ausgelegt.Beide Neuerungen sollen demnächst weltweit für Abonnenten von YouTube Music und Premium bereitgestellt werden.★ ifun.de bei Google bevorzugen ★Der Beitrag YouTube baut um: Nutzer bestimmen über Startseite wurde zuerst auf ifun.de veröffentlicht.