Barrierefreiheit in Weiden im Blick

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Wie barrierefrei ist Weiden bereits und wo gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich eine gemeinsame Begehung Anfang Juli mit dem Sozialverband VdK Bayern und Vertretern der Stadt Weiden. Die Ergebnisse sind in einem umfangreichen Fotoprotokoll festgehalten, das nun an die Stadt übergeben wurde.Das Protokoll zeichnet ein differenziertes Bild: Neben bereits umgesetzten Verbesserungen werden bestehende Barrieren und mögliche nächste Schritte aufgezeigt. Betrachtet wurden unter anderem Bereiche rund um das Neue und Alte Rathaus, die Tourist-Information, den Unteren Markt und das Stadtmuseum. Auch Informationsmaterialien und der Online-Auftritt der Stadt wurden einbezogen.Dabei wird deutlich, dass Barrierefreiheit weit über bauliche Maßnahmen hinausgeht. Auch gut zugängliche Informationen spielen eine wichtige Rolle – etwa zu barrierefreien Zugängen, Parkmöglichkeiten oder Unterstützungsangeboten. Bei Broschüren, Flyern und anderen Veröffentlichungen sieht das Protokoll hier noch Entwicklungsmöglichkeiten. Auch gut lesbare Schriften, ausreichende Kontraste und verständliche Hinweisschilder können dazu beitragen, Informationen für mehr Menschen zugänglich zu machen.Positiv hervorgehoben werden bereits umgesetzte Maßnahmen im Rahmen des Konzepts „Weiden für alle“. Die neu gestalteten Bereiche der Fußgängerzone werden demnach von Menschen mit unterschiedlichen Mobilitätsanforderungen gut angenommen.Für den kommunalen Behindertenbeauftragten Alexander Grundler zeigen die Ergebnisse, dass Barrierefreiheit künftig noch stärker als gemeinsame Aufgabe der gesamten Verwaltung berücksichtigt werden sollte. Das Protokoll soll der Stadt nun als weitere Grundlage für künftige Planungen und Maßnahmen dienen. Ziel ist es, Barrieren frühzeitig zu erkennen und die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung noch stärker einzubeziehen.