26.09.2026 11.54Online seit heute, 11.54 UhrWaldbrände im indonesischen Teil der Insel Borneo bringen vom Aussterben bedrohte Affenspezies wie Orang-Utans und mehrere Gibbon-Arten derzeit zusätzlich in Bedrängnis. Feuer und Rauch hätten „messbare physiologische, verhaltensbezogene und ökologische Auswirkungen auf Orang-Utans“, berichtete die Weltnaturschutzunion (IUCN) heute.Das indonesische Forstministerium teilte mit, es seien 100 Tiere aus den betroffenen Gebieten gerettet worden, darunter 53 Orang-Utans. Die Orang-Utans fräßen zwar mehr, wenn sie Rauch ausgesetzt seien, so die IUCN. Dennoch zeigten die Affen Anzeichen von Fettabbau, was auf einen erhöhten Energiebedarf in Folge eines stärker beanspruchten Immunsystems hindeute.Betroffen seien auch fünf Gibbon-Arten auf Sumatra und Borneo. Naturschutzorganisationen forderten die Regierung auf, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um die seltenen Affen zu schützen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.