27.09.2026 09.31Online seit heute, 9.31 UhrDie vom Iran zur Verwaltung der Straße von Hormus eingerichtete Behörde PGSA hat Schiffe vor Konsequenzen gewarnt, wenn sie „nicht autorisierte“ Routen in der Region befahren.„Dieses Vorgehen birgt nicht nur das Risiko finanzieller und menschlicher Verluste für das Schiff, die Reederei, den Kapitän und die Besatzung, sondern schränkt auch die künftige Durchfahrt des Schiffes durch die Straße von Hormuz erheblich ein“, teilte PGSA auf X mit.Schiffseigner müssten mit Blick auf solche rechtswidrigen Handlungen die gebotene Sorgfalt walten lassen. Im Falle von Verstößen durch Charterer müssten alle Schiffe der betroffenen Unternehmen künftig mit Einschränkungen rechnen.Zuletzt hatte der Iran den USA laut dem iranischen Außenminister Abbas Araqchi über Katar einen „Sieben-Tage-Plan“ für eine Wiedereröffnung der Seestraße übermittelt. Die USA sollten demnach bestimmte Anforderungen erfüllen, und im Anschluss sollte die Meerenge am Persischen Golf wieder geöffnet werden.US-Präsident Donald Trump lehnte den iranischen Vorschlag ab. Das Angebot sei nicht annehmbar gewesen, sagte Trump gestern vor Journalisten am Weißen Haus.Der Iran dringt nichtsdestotrotz weiter auf eine diplomatische Lösung. „Unsere Bedingungen sind klar, und jeder Schritt zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus setzt die Erfüllung dieser Bedingungen voraus“, schrieb Araqchi heute in sozialen Netzwerken. Er erklärte auch, die Vermittler hätten eine offizielle Ablehnung des „Sieben-Tage-Plans“ durch die USA bis dato nicht übermittelt.