Jemen will Bevölkerung gegen Huthis mobilisieren

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25.09.2026 20.29Online seit heute, 20.29 UhrDie international anerkannte Regierung im Jemen ruft die Bevölkerung angesichts der anhaltenden Gefechte mit den Huthi-Rebellen zu einer allgemeinen Mobilisierung auf. Die Jemeniten sollten sich hinter der Regierungsarmee und den Sicherheitskräften versammeln und sich deren Reihen anschließen, sagte Raschad al-Alimi von Jemens Präsidialrat, der die international anerkannte Regierung im Jemen anführt.Ziel sei es, die staatlichen Institutionen wiederherzustellen und die staatliche Souveränität auf das gesamte Staatsgebiet bis hin zur Hauptstadt Sanaa auszudehnen. Zugleich kündigte er eine umfassende Amnestie für Huthi-Kämpfer an, die ihre Waffen niederlegen und die Miliz verlassen.Die Initiative solle dazu beitragen, weiteres Blutvergießen zu verhindern, den Krieg zu beenden und Vergeltungsmaßnahmen zu vermeiden, sagte al-Alimi. Bewohner und Bewohnerinnen der von den Huthi kontrollierten Gebiete rief er auf, ihre Kinder zu schützen und sie nicht in die Kämpfe zu schicken.UNICEF: Akute Mangelernährung bei Kindern im JemenDie humanitäre Lage im Jemen stürzt Hunderttausende Menschen ins Elend. Die Zahl der Vertriebenen seit August liegt nach Angaben der UNO-Organisation für Migration (IOM) inzwischen bei 134.000.Mehr als ein Viertel der 2.900 Kinder, die das UNO-Kinderhilfswerk (UNICEF) in den vergangenen Wochen untersucht hat, waren akut mangelernährt, sagte der UNICEF-Vertreter im Jemen, Akhil Iyer, heute. Tendenz: steigend. Auch die Zahl der Cholerafälle nehme zu.Die Vertreibung verschärfe die Situation noch. UNICEF versuche, möglichst viele Menschen mit Nahrungsmitteln und Medikamenten zu unterstützen, auch in den Gebieten, die von den Huthis kontrolliert werden, sagte Iyer.UNO-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-ArabienDer UNO-Sicherheitsrat verurteilte indes die Angriffe der Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien einstimmig. Die Mitglieder des Sicherheitsrats verurteilten „aufs Schärfste die anhaltenden Angriffe (…), besonders jene, bei denen Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, verletzt wurden“, hieß es in einer Erklärung.In der vom amtierenden Ratsvorsitzenden, Frankreichs Botschafter Jerome Bonnafont, verlesenen Erklärung kritisierten die 15 Ratsmitglieder auch die Angriffe der vom Iran unterstützten Huthis auf Handelsschiffe im Roten Meer und in der Meerenge Bab al-Mandab.