27.09.2026 08.52Online seit heute, 8.52 UhrDutzende tote Jungwale sind an die Strände der argentinischen Halbinsel Valdes gespült worden. Als mögliche Todesursache gilt nach bisherigen Erkenntnissen ein Bakterium, das bei den Kälbern der Südlichen Glattwale systemische Erkrankungen auslösen kann, wie die Regierung der Provinz Chubut erklärte.Die Provinzregierung untersucht die Strandungen gemeinsam mit Wissenschaftlern, das Bakterium sei eine „Arbeitshypothese“, hieß es. Hinweise auf einen vom Menschen verursachten Grund seien bisher nicht gefunden worden.Weiters hieß es, dass jedes Jahr Glattwale sterben würden. Die aktuellen Fälle könnten daher auch Teil der natürlichen Populationsdynamik sein. Der argentinische Forschungsrat CONICET sprach hingegen von einer „recht hohen Sterblichkeitsrate“.Die Tiere ziehen zur Fortpflanzung und Aufzucht ihrer Jungen an die Küsten Argentiniens, Brasiliens und Uruguays. In den nordpatagonischen Gewässern Argentiniens halten sie sich dabei in großer Zahl auf. Die rund 4.000 Quadratkilometer große Halbinsel Valdes in Nordpatagonien ist ein bedeutendes Rückzugsgebiet für Meeressäuger und UNESCO-Weltnaturerbe.