Volkshilfe, Caritas und Diakonie haben am Mittwoch bezüglich der geplanten Sozialhilfereform eindringlich vor Verschlechterungen gewarnt. Der aktuell von Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) für die Regierungsverhandlungen vorgelegte Entwurf biete keine Armutsbekämpfung, erklärten die Hilfsorganisationen bei einer Pressekonferenz. Armutsbekämpfung müsse aber als Ziel der Sozialhilfe enthalten sein, dies gehöre zu den "roten Linien". Der Entwurf sei eine "verpasste Chance".