Wehrpflicht: Gespräche mit Opposition diese Woche geplant

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21.09.2026 12.21Online seit heute, 12.21 UhrDie Regierungsfraktionen ÖVP, SPÖ und NEOS werden für Verhandlungen über die Reform der Wehrpflicht noch diese Woche auf die Oppositionsparteien FPÖ und Grüne zugehen. Das teilte das Verteidigungsministerium heute der APA mit.Die innerkoalitionären Gespräche seien zuletzt „konstruktiv“ verlaufen und hätten zu einem „Gesamtpaket“ geführt, das nun FPÖ und Grünen vorgelegt werden soll. Für die Reform ist in Teilen eine Zweidrittelmehrheit notwendig.Bis zuletzt verhandeltAm Wochenende habe man die Verhandlungen mit den Oppositionsparteien vorbereitet, hieß es aus dem Ministerium. Die Koalitionsparteien wollten nun mit dem „Gesamtpaket“ auf die Opposition zugehen.Die Grundsatzeinigung über die Reform der Wehrpflicht war Ende Juli im Sommerministerrat erfolgt. Damals hatten sich ÖVP, SPÖ und NEOS darauf geeinigt, dass der Wehrdienst künftig auf insgesamt neun Monate verlängert wird. Über Detailfragen wurde in der Koalition bis zuletzt verhandelt. Wie das „Gesamtpaket“ aussehen soll, blieb offen.FPÖ und Grüne bisher ablehnendSowohl FPÖ als auch Grüne zeigten sich bis dato eher ablehnend und forderten eine frühzeitige Einbindung in die Gespräche. Ziel der Regierung ist es, dass die Änderungen im Herbst beschlossen werden und am 1. Jänner 2027 in Kraft treten können.Der Zivildienst soll vorerst auf freiwilliger Basis von neun auf elf Monate verlängert werden. Verpflichtend wird die Verlängerung erst, wenn sich zu wenige für das Heer entscheiden.