21.09.2026 13.29Online seit heute, 13.29 UhrRegierungstruppen und mit ihnen verbündeten Milizen liefern sich mit den Huthi-Rebellen schwere Kämpfe um die ölreiche Provinz Marib im Jemen. Bei den Gefechten seien in den vergangenen drei Tagen mehr als 50 Huthi-Kämpfer getötet worden, hieß es aus heute Militärkreisen.Laut Augenzeugen kam es dort zu gegenseitigem Artilleriefeuer, Geländegewinne konnte allerdings keine der Konfliktparteien erzielen. Auch in Tais und Lahdsch an Jemens Küsten zum Roten Meer und dem Golf von Aden und im Kahbub-Gebirge im Südwesten wurde Kämpfe gemeldet.Marib ist in dem Bürgerkrieg, der 2014 mit einem gewaltsamen Aufstand der Huthi begann, seit Jahren umkämpft. Die Provinz verfügt über Öl- und Gasfelder, zudem befindet sie sich in einer strategisch wichtigen Lage als Knotenpunkt zwischen mehreren Landesteilen.Marib werde uneinnehmbar bleiben, sagte Kommandeur Mansur Thauaba von den Regierungstruppen. Diese seien von der Verteidigung in die Offensive gegangen und hätten nun die von den Huthi kontrollierte Hauptstadt Sanaa als Ziel.Die Regierungstruppen teilten mit, sie hätten mit Raketenwerfern mehrere Artilleriestellungen und Flakgeschütze der Huthi zerstört. Laut den mit der Regierung verbündeten Riesen-Brigaden wurden im Kahbub-Gebirge Fahrzeuge der Huthi zerstört und sämtliche Insassen getötet. Das Gebirge überblickt die wichtige Meerenge Bab al-Mandab und die dorthin führenden Straßen.