22.09.2026 11.27Online seit heute, 11.27 UhrIm Zuge ihrer Kampagne gegen Regierungskritiker hat die iranische Justiz Vermögen und Eigentum von fast 400 Menschen beschlagnahmt. Insgesamt sei ihnen der Zugriff auf 2.191 Konten und 39 Fahrzeuge entzogen worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim heute unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft.Die Justiz begründete den Schritt damit, gegen angebliche Staatsfeinde vorzugehen. So sollen die Betroffenen mit dem Feind und „konterrevolutionären Kräften“ kooperiert haben.In dem Bericht von Tasnim hieß es, auch Medienschaffende seien betroffen gewesen, die für Exil-Onlineportale arbeiteten. Außerdem sei Vermögen von „Aktivisten und Betreibern feindlich gesinnter Medien“ sowie „verräterischen Persönlichkeiten“ im Ausland beschlagnahmt worden.Erst vergangene Woche hatten iranische Medien über ein neues Onlineportal zur Meldung angeblicher Kritiker im Ausland berichtet. Ziel des Überwachungssystems „Aladsch“ (Heilung) sei, „Verräter“ zu identifizieren. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.