Kritik aus Israel: Meinl-Reisinger verteidigt Van der Bellen

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23.09.2026 21.32Online seit heute, 21.32 UhrAußenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) hat sich in der Debatte über Aussagen von Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu „Kriegsverbrechen“ Israels auf dessen Seite gestellt.„Grundsätzlich verstehe ich die Aufregung nicht ganz, weil wir als Österreich sehr klar in unserer Haltung gegenüber Israel waren. Wir stehen an der Seite Israels“, sagte sie der APA heute am Rande der UNO-Generaldebatte in New York. Doch man müsse „auch sagen, wo rote Linien überschritten wurden“.Bundespräsident Van der Bellen hatte am Vortag in New York Kritik am Vorgehen Israels im Gazastreifen und dem Westjordanland geübt und von „Verletzungen des Völkerrechts“ und „Kriegsverbrechen“ gesprochen, beispielsweise wegen erzwungener Absiedlungen von im Westjordanland ansässigen Palästinenserinnen und Palästinensern.Meinl-Reisinger betont Freundschaft zu IsraelMeinl-Reisinger unterstrich ihrerseits die Freundschaft Österreichs zu Israel. Man habe den furchtbaren Terroranschlag der islamistischen Terrororganisation Hamas vom 7. Oktober 2023 „aufs Schärfste verurteilt“.Gleichzeitig habe man „immer betont, dass Völkerrecht und humanitäres Völkerrecht auch von Israel eingehalten werden muss“, sagte sie weiter. „Aber ich glaube, es ist sehr wichtig, dass wir gerade unter Freunden ehrlich miteinander umgehen und auch sagen, wo rote Linien überschritten wurden.“Israel über Kritik empörtBei der UNO-Generalversammlung stand Israel unter schwerer Kritik etlicher Staatsspitzen. Nicht nur Van der Bellen warf der Regierung von Benjamin Netanjahu Kriegsverbrechen vor. Auch die Rede von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ließ in Israel die Wogen hochgehen und führte zu empörten Reaktionen.Lesen Sie mehr …