22.09.2026 22.51Online seit heute, 22.51 UhrAußenministerin Beate Meinl-Reisinger ist heute im Zuge der UNO-Generaldebatte mit dem iranischen Außenminister Abbas Araktschi zusammengetroffen. Dabei betonte sie die Notwendigkeit einer Rückkehr zur Diplomatie und einer Deeskalation der Lage in der Region.„Als baldiges Mitglied des UNO-Sicherheitsrats habe ich im Gespräch mit dem iranischen Außenminister die Bedeutung von Völkerrecht und internationalen Regeln betont“, ließ Meinl-Reisinger nach dem Gespräch wissen.„Ich habe die Rolle der UNO und von Multilateralismus bei der Lösung von Konflikten hervorgestrichen“, sagte die Außenministerin, „auch für die dringend notwendige Öffnung der Straße von Hormus, deren Blockade Folgen für die gesamte Weltwirtschaft hat.“Es könne keine militärische Lösung geben, sondern nur eine diplomatische, ergänzte die NEOS-Politikerin. Diese müsse „über bilaterale Vereinbarungen zwischen dem Iran und den USA hinausgehen“.Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran war ebenfalls Inhalt des Austauschs zwischen Meinl-Reisinger und dem pakistanischen Vizepremierminister und Außenminister Ishaq Dar. „Pakistan ist ein wichtiger Vermittler im Iran-Krieg. Darüber und über die Lage in der Straße von Hormus habe ich mich mit meinem pakistanischen Amtskollegen ausgetauscht.“„Außerdem ist Pakistan derzeit Mitglied im UNO-Sicherheitsrat, dem Österreich ab 2027 auch angehören wird. Gemeinsam setzen wir uns für Deeskalation, Diplomatie und eine regelbasierte Weltordnung ein“, wurde Meinl-Reisinger von ihrem Büro zitiert.