22.09.2026 07.26Online seit heute, 7.26 UhrDie Grünen starten heute ihre Herbstkampagne, in der sie sich als „einzige Alternative“ zu einer Machtübernahme der FPÖ präsentieren. „Ich will nicht, dass die Menschen in diesem Land nur die Wahl haben zwischen der Verwaltung des Niedergangs und den rechten Zerstörern der liberalen Demokratie“, sagte Bundessprecherin Leonore Gewessler im Vorfeld zur APA.Sehr viele wünschten sich eine weltoffene Zukunft: „Und dieses weltoffene Lager, das wollen wir anführen.“ Dass die Grünen nicht bereit seien, Österreich rechten und rechtsextremen „Hetzern und Spaltern“ zu überlassen, habe sie immer wieder betont. Nach den jüngsten Wahlergebnissen in Deutschland sei nun klar: „Da ist Feuer am Dach, und genau dem etwas entgegenzusetzen, das ist unser Auftrag.“Sie wolle das Land „nicht einfach kampflos Herbert Kickl und seinem offenbar gewaltbereiten Umfeld überlassen“, so Gewessler. Dass die Grünen laut Umfragen auf Platz vier hinter der SPÖ liegen, entmutigt die Grünen-Chefin nicht. „Wir sind jetzt schon 50 Prozent über unserem Wahlergebnis vom letzten Mal, und ich will da auch nicht stehen bleiben“, sagte sie. Tatsächlich weist der aktuelle APA-Wahltrend den Grünen derzeit 12,9 Prozent in den Umfragen aus, nach 8,2 bei der Wahl 2024.Darüber, wann tatsächlich gewählt wird und ob die Regierung bis 2029 durchhält, wollte Gewessler nicht spekulieren; ebenso wenig wie über die Frage, in welcher Koalitionsvariante sich die Grünen eine künftige Regierungsbeteiligung gegen die FPÖ vorstellen können.