23.09.2026 17.56Online seit heute, 17.56 UhrDer von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufene „Friedensrat“ hat einen milliardenschweren Wiederaufbauplan für den Gazastreifen vorgestellt.Das heute in New York präsentierte Vorhaben umfasst 66 Projekte über einen Zeitraum von sechs Monaten zu Notunterkünften sowie Bemühungen zur wirtschaftlichen Erholung. Vorgesehen ist ein Budget von 2,45 Milliarden US-Dollar (2,15 Milliarden Euro).Der Hohe Vertreter des „Friedensrats“ für den Gazastreifen, der bulgarische Diplomat Nikolaj Mladenow, rief die bei der Sitzung anwesenden Mitglieder zur Unterstützung des Plans auf. Er räumte unterdessen ein, dass die Verhandlungen mit Israel vor der dort bevorstehenden Wahl nicht einfach seien. „Angesichts der Komplexität“ der Angelegenheit seien aber Fortschritte gemacht worden.An dem Treffen nahmen auch Trumps Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn des US-Präsidenten, teil. Derzeit findet in New York die Generaldebatte der UNO-Vollversammlung statt, bei der unter anderem die Präsidenten Frankreichs und der Türkei sowie auch Bundespräsident Alexander van der Bellen scharfe Kritik an Israel übten.Der von Trump vorangetriebene Gaza-Friedensplan sieht vor, dass die radikalislamische Terrororganisation Hamas schrittweise ihre Waffen abgibt, während sich die israelischen Streitkräfte aus dem Palästinensergebiet zurückziehen. Eine internationale Stabilisierungstruppe und eine neue palästinensische Polizei sollen die Verantwortung in dem Küstenstreifen übernehmen.Trump hatte seine Pläne für eine Entwaffnung der Hamas und ihrer Verbündeten sowie einen Rückzug der israelischen Armee Ende Juli vorgestellt und als „Meilenstein“ bezeichnet. Die Hamas, die weiterhin große Teile des Gazastreifens kontrolliert, hatte dem Trump-Plan nach eigenen Angaben zugestimmt.Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu lehnte den Plan dagegen ab. Er fordert vor einem Rückzug Israels aus dem Gazastreifen nicht nur eine Entwaffnung der Islamisten, sondern auch die Vernichtung aller im Gazastreifen befindlichen Waffen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.