Israel über Macron-Äußerungen zu Westjordanland empört

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23.09.2026 07.14Online seit heute, 7.14 UhrIsrael hat empört auf die Rede von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron vor der UNO-Vollversammlung reagiert, in der er die Lage im Westjordanland angeprangert hatte. Die „groteske Absurdität“ von Macrons Äußerungen sei „schockierend“, teilte das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu gestern mit.Es bezog sich insbesondere auf Macrons Äußerung, dass die Terrororganisation Hamas dort „nie“ aktiv gewesen sei. „Hamas-Terroristen verüben fast täglich Anschläge auf Juden. Sie haben unzählige israelische Zivilisten in Judäa und Samaria ermordet“, so das Büro unter Verwendung der biblischen Bezeichnung für das Westjordanland.Netanjahus Büro verwies zudem auf den jüngsten tödlichen Angriff auf einen jüdischen Siedler im Westjordanland kurz vor Jom Kippur, dem wichtigsten jüdischen Feiertag. Das Opfer sei sechsfacher Vater gewesen und habe neben der israelischen auch die französische Staatsbürgerschaft gehabt.In seiner Rede in der UNO-Generaldebatte hatte Macron das Vorgehen Israels im Westjordanland kritisiert. Dort gebe es täglich „Verstöße“, dabei habe die Hamas im Westjordanland „nie angegriffen“. Das Palästinensergebiet werde von der Palästinensischen Autonomiebehörde kontrolliert.Auch die humanitäre Lage im Gazastreifen kritisierte Macron.