Energieinfrastruktur: Neue Maßnahmen zur Finanzierung

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26.09.2026 09.08Online seit heute, 9.08 UhrDas Finanzministerium und die Oesterreichische Kontrollbank (OeKB) setzen weitere Maßnahmen zur Finanzierung der Energieinfrastruktur. Finanzierungsmöglichkeiten werden nun auch auf kleinere Verteilnetze und Speicher ausgeweitet, teilte das Ministerium heute mit.Die günstigen öffentlichen Finanzierungsinstrumente sollen die Ausbaukosten für Energieinfrastruktur wie etwa die Netzinfrastruktur drücken, heißt es im Regierungsprogramm.Zwei Mrd. Euro HaftungsvolumenBereits im Februar haben das Finanzministerium und die OeKB eine Finanzierung für großvolumige Investitionen in den Netzausbau ab einem Volumen von 100 Millionen Euro vorgestellt, die bei den Energieversorgungsunternehmen auf große Nachfrage stoße.Für eine weitere Stärkung des Ausbaus der Energieinfrastruktur und damit des Standorts gibt es nun die Ausweitung auf kleinere Investitionen in Übertragungs- und Verteilnetze sowie Speicherlösungen ab einem Volumen von zwei Millionen Euro. Insgesamt haben die beiden Programme vorerst ein Volumen von zwei Milliarden Euro an Haftungen und Finanzierungen.Marterbauer: „Bedeutend für Österreichs Zukunft“„Der Ausbau erneuerbarer Energiegewinnung sowie der Übertragungs- und Verteilnetze und Speicherlösungen ist besonders bedeutend für Österreichs Zukunft“, sagte Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ). „Dafür leisten sowohl große als auch kleinere Versorgungsunternehmen einen entscheidenden Beitrag.“Kleinere Energieversorgungsunternehmen, Stadtwerke und regionale Netzbetreiber leisteten einen zentralen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Umsetzung der Energiewende an Ort und Stelle und profitierten davon, betonte Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP).