22.09.2026 15.36Online seit heute, 15.36 UhrMoskau lehnt den erneuten Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ab, eine begrenzte Waffenruhe zu vereinbaren.Präsident Wladimir Putin habe immer gesagt, „dass sich Russland einsetzt für einen dauerhaften Frieden, nicht für eine Waffenruhe, die im Grunde nichts bringt“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow russischen Staatsmedien zufolge.Die Äußerungen Selenskyjs wertete der Kreml laut Eigenangaben als Zeichen dafür, dass es der Ukraine wirtschaftlich und an der Front immer schlechter gehe. Zudem warf Peskow Selenskyj vor, sich einmal für ein Ende des Kriegs auszusprechen und einmal neue Angriffe anzukündigen.Das ukrainische Militär hatte zuletzt von Rückeroberungen im Donbas gesprochen. Selenskyj hatte am Vortag den Vorschlag einer begrenzten Waffenruhe bekräftigt. Die Ukraine sei zu entsprechenden Schritten bereit, wenn der ukrainische Energiesektor, kritische Infrastruktur und Lebensmittelexporte keine Ziele mehr für Russland seien.Damit reagierte er auf eine Äußerung von US-Präsident Donald Trump zu Gegenangriffen auf russische Raffinerien. Selenskyj will Trump am Rande der UNO-Generaldebatte in New York treffen.Die USA sehen sich als Vermittler in dem seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Ein Durchbruch gelang bisher jedoch auch Washington nicht, auch weil Russland auf Maximalforderungen beharrt.