26.09.2026 08.27Online seit heute, 8.27 UhrKünstliche Intelligenz (KI) zieht in den elektronischen Akt (ELAK) ein. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können mit dem Tool künftig Informationen aus Akten und Dokumenten schneller erschließen, Inhalte zusammenfassen und Fragen unmittelbar innerhalb ihrer gewohnten Arbeitsumgebung bearbeiten. Technische Grundlage dafür ist die zentrale souveräne KI-Infrastruktur des Bundesrechenzentrums (BRZ).Mit „KI im ELAK“ wird künstliche Intelligenz erstmals direkt in den elektronischen Akt der Bundesverwaltung integriert. Nach zentral verfügbaren Services wie GovGPT wird KI nun unmittelbar in bestehende Verwaltungsprozesse und Fachanwendungen eingebunden.„Mit Public AI bringen wir Künstliche Intelligenz dorthin, wo sie im Verwaltungsalltag konkret Zeit spart und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlastet“, sagte Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) heute in einer Aussendung.Die KI soll bei drei zentralen Aufgaben Unterstützung bieten: Der Chat mit der ELAK-Hilfe beantwortet Fragen zur Bedienung des elektronischen Akts selbst. Zudem können von der KI Dokumente einer gemeinsamen Onlinedokumentenablage durchsucht, relevante Informationen identifiziert und Inhalte aus mehreren Dokumenten zusammengefasst werden.Bedienstete können außerdem Fragen zu einem konkreten Akt stellen und sich dessen wesentliche Inhalte strukturiert erschließen lassen.Die Einführung startet schrittweise in den nächsten Wochen und in enger Abstimmung mit den Ministerien, obersten Organen und weiteren teilnehmenden Organisationen und soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein.