US-Angriffe auf Iran nach Angriff auf Frachter

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26.06.2026 22.56Online seit heute, 22.56 UhrNach einem Angriff auf ein Frachtschiff haben die USA nach Armeeangaben als Vergeltung Ziele im Iran angegriffen. Bei den Angriffen seien iranische Raketen- und Drohnenlager sowie Radaranlagen an der Küste ins Visier genommen worden, teilte das für die Golfregion zuständige US-Regionalkommando Centcom heute mit.Die „unbegründete Aggression“ gegen das Handelsschiff sei „eindeutig“ ein Verstoß gegen die Waffenruhe gewesen.Trump: Iran brach WaffenruheUS-Präsident Donald Trump warf dem Iran vor, gegen die Waffenruhevereinbarung verstoßen zu haben. Wie der Republikaner heute auf seiner Plattform Truth Social schrieb, startete der Iran mindestens vier Drohnenangriffe gegen Schiffe in der Straße von Hormus. Eine der Drohnen habe ein Frachtschiff getroffen. Der Frachter konnte demzufolge aber seine Fahrt trotz Schadens fortsetzen.Das US-Militär habe die anderen drei Drohnen abgeschossen. „Das ist offensichtlich ein törichter Verstoß gegen unsere Waffenruhevereinbarung“, schrieb Trump. Nähere Angaben, wann sich genau die Angriffe ereignet haben sollen, machte er nicht.Am Vortag war ein Angriff auf ein Frachtschiff in der Straße von Hormus bekanntgeworden. Die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) teilte mit, ein „unbekanntes Projektil“ habe die Brücke des Schiffes beschädigt. Der Vorfall vor der Küste von Oman ereignete sich wenige Stunden, nachdem die iranische Revolutionsgarde gewarnt hatte, dass Durchfahrten nur auf von Teheran festgelegten Routen sicher seien.Evakuierungen ausgesetztDie UNO-Seeschifffahrtsorganisation (IMO) hatte kürzlich den Start der Evakuierungsaktion für die rund 11.000 in der Region festsitzenden Seeleute verkündet. Nun wurde die Evakuierung jedoch nach dem Angriff auf den Frachter ausgesetzt. In den vergangenen dreieinhalb Tagen wurden bereits 115 Schiffe und 2.500 festsitzende Seeleute in Sicherheit gebracht.Die Schiffe und die Seeleute hätten die Straße von Hormus nun „sicher“ verlassen, erklärte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez. Er habe aber nach Beratungen mit „einigen Ländern, insbesondere in der Region“, beschlossen, die Evakuierung vorübergehend auszusetzen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.