US-Behörde CDC: Höchste Alarmstufe für Ebola in DR Kongo

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26.06.2026 22.30Online seit heute, 22.30 UhrDie US-Gesundheitsbehörde CDC hat ihren Einsatz gegen den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo deutlich verstärkt. Die Behörde rief heute die Notfallstufe 1 aus. Dieser Schritt ist den schwersten Gesundheitskrisen vorbehalten und sieht vor, dass die größtmögliche Anzahl an Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zur Bewältigung der Lage abgestellt wird.Die CDC betonte jedoch, das Risiko einer Ausbreitung der Krankheit in den USA bleibe gering. Zuvor war die höchste Alarmstufe unter anderem beim Hurrikan Katrina 2005 in New Orleans und während des großen Ebola-Ausbruchs in Westafrika 2014-2016 ausgerufen worden.Grund für die Maßnahme ist die wachsende Sorge über die schnelle Ausbreitung des seltenen Ebola-Stammes Bundibugyo. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben sich bei dem Ausbruch im Kongo mehr als 1.200 Menschen infiziert, was zu 321 Todesfällen führte.Zudem wurden 20 Fälle im Nachbarland Uganda gemeldet. Dies sei die höchste je verzeichnete Fallzahl innerhalb des ersten Monats eines Ebola-Ausbruchs. Die US-Regierung weitet auch ihre Hilfsmaßnahmen aus. Die CDC hat bereits 19 Mitarbeiter zur Unterstützung der Teams vor Ort entsandt und will 107 Mio. Dollar (94 Mio. Euro) an Notfallmitteln bereitstellen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.