NEOS für offene Debatte über Pensionsantrittsalter

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23.06.2026 12.29Online seit heute, 12.29 UhrNEOS hat heute anlässlich der Debatte in Deutschland neuerlich ihre Position unterstrichen, für eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters einzutreten. Eine „offene Debatte über eine weitere Pensionsreform“ dürfe „kein Tabu“ sein, erklärte NEOS-Sozialsprecher Johannes Gasser heute in einer Aussendung.Gasser verwies auf die Ankündigung des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz (CDU), die Vorschläge der dortigen Rentenkommission vollständig umzusetzen. Damit soll – neben weiteren Schritten – das Pensionsantrittsalter, das bis 2031 auf 67 Jahre steigt, danach an die steigende Lebenserwartung gekoppelt werden.„Mit der Koppelung des gesetzlichen Rentenantrittsalters an die Lebenserwartung orientieren sich unsere Nachbarn nun am erfolgreichen Vorbild der Schweden und zeigen deutlich: Ein ‚Weiter-wie-bisher‘ ist angesichts der demografischen Entwicklung verantwortungslos“, so Gasser.Erfreut über die Positionierung äußerte sich die Industriellenvereinigung. Man begrüße die Ankündigung der deutschen Bundesregierung, hieß es in einer Aussendung. „Ebenso positiv ist, dass die NEOS auch innerhalb der österreichischen Bundesregierung offen über weitere Reformschritte zur langfristigen Absicherung des Pensionssystems diskutieren“, so die IV.Angesichts der demografischen Entwicklung brauche es „den Mut, Herausforderungen klar anzusprechen und nachhaltige Lösungen auf den Weg zu bringen“.