24.06.2026 15.03Online seit heute, 15.03 UhrDer ehemalige Bürgermeister von Rom, Gianni Alemanno, ist nach rund eineinhalb Jahren aus dem Gefängnis entlassen worden. „Ich verlasse das Gefängnis als Unschuldiger“, sagte der 68-Jährige beim Verlassen der Rebibbia-Haftanstalt in der italienischen Hauptstadt. Alemanno war am Silvesterabend 2024 verhaftet und ins Gefängnis gebracht worden, weil er nach einer früheren Verurteilung gegen Auflagen der Justiz verstoßen hatte.Alemanno war wegen Korruption und illegaler Parteienfinanzierung während seiner Amtszeit (2008 bis 2013) zu einem Jahr und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Ihm wurde jedoch auch die Möglichkeit gegeben, die Strafe durch Sozialdienste für bedürftige Familien und Opfer von Gewalt abzugelten. Zudem stand er zwischen 21.00 Uhr abends und 7.00 Uhr in der Früh unter Hausarrest.Nach seiner Entlassung übte Alemanno scharfe Kritik an den Zuständen in italienischen Gefängnissen. Er sprach von einer „Schande für die Republik, eine Beleidigung angesichts der Art und Weise, wie dort Menschen behandelt werden“. Er kündigte an, sich weiter politisch zu betätigen. Ein Treffen mit dem Rechtsaußen-Politiker Roberto Vannacci stehe bald an. Der Ex-General und frühere Politiker der rechtspopulistischen Lega Nord hatte erst kürzlich die neue Partei Futuro Nazionale (Nationale Zukunft) gegründet. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.