Putin gegen Stopp von Langstreckenangriffen

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29.06.2026 12.14Online seit heute, 12.14 UhrDer russische Präsident Wladimir Putin hat einen ukrainischen Vorschlag für einen gegenseitigen Verzicht auf Langstreckenangriffe abgelehnt. Russland werde stattdessen an seinem Ziel festhalten, die vier Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja vollständig einzunehmen, sagte Putin gestern Abend dem russischen Staatsfernsehen.In den russisch besetzten Teilen der Südukraine gab es nach Angaben der von Moskau eingesetzten Behörden indes wieder Stromausfälle.Putin wertete den Vorstoß aus Kiew lediglich als Versuch, den Druck auf die ukrainischen Truppen entlang der 1.250 Kilometer langen Front zu lindern. Eine Rettung der Regierung in Kiew gehöre nicht zu den russischen Plänen.In dem Interview mit dem kremlnahen Korrespondenten des Staatsfernsehens, Pawel Sarubin, gestand der Kreml-Chef aber auch Probleme ein.Es sei offensichtlich, dass Angriffe auf die kritische Infrastruktur allgemein und insbesondere auf die Energieinfrastruktur Probleme verursachen, sagte Putin. Man beobachte einen gewissen Mangel, aber keinen kritischen.Putin berief gestern eine Krisensitzung zu den aktuellen russischen Versorgungsproblemen mit Treibstoff ein. Zuallererst müssten die Auswirkungen der wiederholten ukrainischen Angriffe auf Raffinerien und andere Objekte der Erdölindustrie abgefedert werden.