Onlineglücksspielmarkt wird geöffnet

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29.06.2026 11.10Online seit heute, 11.10 UhrDie Regierung hat sich auf ein neues Glücksspielgesetz geeinigt. Jeder Anbieter, der „die strengen Anforderungen erfüllt“, soll hierzulande künftig eine Onlinekonzession erhalten können, hieß es heute in einer Aussendung.Derzeit haben nur die Österreichischen Lotterien mit ihrer Plattform win2day die Konzession für Onlineglücksspiel. Gleichzeitig soll ein „Sperrregister“ Spieler und Spielerinnen besser schützen. Der Gesetzesentwurf geht nun in Begutachtung.Die Neuregulierung des Glücksspielgesetzes öffnet den heimischen Onlineglücksspielmarkt für mehr Anbieter, auch für jene, die bisher ohne österreichische Lizenz in Österreich aktiv waren.Diese Betreiber müssen dem Entwurf zufolge allerdings eine „Cooling-off-Phase“ durchmachen, indem sie ab 1. Jänner 2027 bis zur Vergabe der Konzession das bisherige illegale Onlineangebot einstellen. Für Anbieter, die sich nicht an diese „Cooling-off-Phase“ halten, soll eine 18-monatige Sperrfrist für die Konzessionserteilung greifen.Wer eine Onlinekonzession beantragt, muss nach Vorstellung der Regierung außerdem zuerst alle offenen Schulden beim Staat und alle noch nicht bezahlten Ansprüche aus Spielerschutzklagen begleichen – und zwar nicht nur das antragstellende Unternehmen, sondern alle anderen Firmen desselben Konzerns. Von dieser Regelung sollen „20.000 geschädigte Spieler“ profitieren, heißt es in der Aussendung.Die Novelle sieht zudem ein „Sperrregister“ vor, in dem alle Personen eingetragen werden, die vom Glücksspiel ausgeschlossen sind. Das gilt unabhängig davon, bei welchem Anbieter oder welche Art von Glücksspiel sie spielen möchten. Das Register umfasst Casinos, Spielautomaten und Onlineglücksspiel. Lotto soll von der Regelung ausgenommen werden. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.