WKO: Bilanz des Vorjahres schlechter als erwartet

Wait 5 sec.

24.06.2026 09.30Online seit heute, 9.30 UhrDie Wirtschaftskammer (WKO) hat im Vorjahr ein deutliches Minus eingefahren. Die Arbeitgebervertretung verzeichnete 2025 einen Bilanzverlust von 9,4 Millionen Euro, geplant war ein Verlust von sieben Millionen Euro, berichtete die „Kronen Zeitung“ heute. Auf APA-Anfrage bestätigte die WKO die Zahlen.Der Betriebserfolg war bei minus 10,5 Mio. Euro und somit um fast zwei Millionen schlechter als gedacht. Das negative Ergebnis nach Steuern betrug 7,7 Mio. Euro und fiel damit um fast zehn Prozent höher aus als erwartet.Das Budgetloch soll dem Bericht zufolge mit der Ausgleichsrücklage gestopft werden. „Die Planansätze für das WKO-Budget 2025 einschließlich der Kammerumlagen basierten auf den im Sommer 2024 verfügbaren Konjunkturprognosen der Wirtschaftsforscher“, hieß es.Kammerumlage geschrumpftIn Zahlen heißt das: Ursprünglich sollten 259 Mio. Euro aus den beiden Kammerumlagen fließen, letztlich waren es aber nur 250 Mio. Euro. 97,2 Mio. Euro stammten aus der umsatzabhängigen Kammerumlage 1 und 152,9 Millionen aus der anhand der Mitarbeiterzahl berechneten Kammerumlage 2.WKO fährt SparkursDie WKO hat eine schwierige Zeit hinter sich, die mit den Turbulenzen um den nunmehrigen Ex-Chef Harald Mahrer begann. Dieser legte nach breiter Kritik an einer Einkommenserhöhung für Kammermitarbeiterinnen und Kammermitarbeiter im Herbst 2025 seine zahlreichen Funktionen zurück.Ihm folgte die Tiroler Hotelbetreiberin Martha Schultz nach, die der Arbeitgebervertretung einen umfangreichen Sparkurs verordnete.Das soll auch mit einem deutlichen Personalabbau in der Wiener Zentrale verbunden sein, die Details dazu sind aber bis dato offen. 200 von 800 Stellen sollen jedenfalls wegfallen. Auch die Länderkammern sollen sparen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.