Ministerien: Budget mit Blick auf Gleichstellung

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25.06.2026 12.09Online seit heute, 12.09 UhrIm Doppelbudget 2027/28 gibt es erstmals eine eigene Beilage zu „Gender-Budgeting“, in der ressortübergreifend alle Ziele und Maßnahmen gebündelt sind, die zur Gleichstellung von Frauen und Männern beitragen sollen.Damit werde „ein wichtiger Schritt für mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Budgetprozess gesetzt“, hieß es heute in einer Aussendung von Finanz- und Frauenministerium.Ziel seit 2009 in der VerfassungBei „Gender-Budgeting“ geht es darum, bei Budgetentscheidungen die Auswirkung der öffentlichen Ausgaben auf Frauen und Männer mitzudenken. Das seit 2009 in der Verfassung verankerte Ziel ist es, gleiche Chancen für alle zu schaffen.Die neue Beilage stellt die Ziele und Maßnahmen entlang sieben Themenbereichen wie Arbeitsmarkt, Bildung, Vereinbarkeit und Gewaltschutz vor, außerdem 34 Gleichstellungsziele mit messbaren Kennzahlen.Datenbasis für künftige BudgetsDie Beilage soll laut Aussendung die Datenbasis für künftige Budgetentscheidungen und eine kontinuierliche Weiterentwicklung liefern und aufzeigen, wo es Fortschritte gab oder weiter Handlungsbedarf besteht. Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) sprach von einem „wichtigen Schritt hin zu einem Haushalt, der Gleichstellung konsequent mitdenkt“.Auch Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) erwartet durch die neue, transparente Darstellung schrittweise Verbesserungen. Dabei werde durch die Förderung einer tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern nicht nur der soziale Zusammenhalt gestärkt, sie bringe auch „erhebliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorteile“. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.