Australien will bei Social-Media-Verbot nachbessern

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26.06.2026 08.38Online seit heute, 8.38 UhrRund ein halbes Jahr nach dem weltweit ersten Start eines Social-Media-Verbots für Kinder und Jugendliche ringt Australien mit der Durchsetzung der Maßnahme. Premierminister Anthony Albanese sagte heute, seine Regierung wolle das dem Verbot zugrunde liegende Gesetz einem Stresstest unterziehen.Ein Schwerpunkt sei dabei, die Internetaufsichtsbehörde mit ausreichenden Befugnissen auszustatten. Das Gesetz verbietet Plattformen wie Instagram und YouTube, Konten für Nutzerinnen und Nutzer unter 16 Jahren anzubieten.Eine Studie ergab jedoch, dass die Maßnahme kaum Wirkung zeigt. Australiens Vorgehen wird mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Auch in vielen anderen Ländern wird über Einschränkungen diskutiert.Eine in dieser Woche im „British Medical Journal“ veröffentlichte Studie ergab, dass drei Monate nach Inkrafttreten des Verbots im Dezember 2025 noch 85 Prozent der Australierinnen und Australier im Alter von zwölf bis 15 Jahren weiterhin soziale Netzwerke genutzt haben.Zwei Drittel blieben online, indem sie ein Alter über 16 Jahren angaben oder ein Selfie einer Person posteten, die die Plattform als alt genug akzeptierte. Auch Eltern berichten, dass das Gesetz kaum Wirkung zeige.Mehr dazu in science.ORF.at„Wir wollen sicherstellen, dass die Gesetze so stark wie möglich sind und allen rechtlichen Anfechtungen standhalten“, sagte Albanese dem Sender ABC. Nach Australien haben etliche andere Länder wie Österreich, Frankreich, Kanada, Spanien, Slowenien, Griechenland und Großbritannien zum Jugendschutz bereits Social-Media-Verbote erlassen oder arbeiten daran. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.