Meinl-Reisinger in Peking: „China muss offener werden“

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25.06.2026 09.07Online seit heute, 9.07 UhrAußenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) wird heute in Peking von ihrem chinesischen Amtskollegen Wang Yi empfangen. Dabei will die Ministerin laut Medienberichten die Lage der Menschenrechte und Pressefreiheit ansprechen.Hauptthema werden aber die Wirtschaftsbeziehungen sein, berichtete das Ö1-Morgenjournal. „Vereinfacht gesagt: China muss offener werden, damit wir auch offen bleiben können. Das ist gerade auch für Österreich sehr wichtig“, sagte die Außenministerin.Sie wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet und besuchte auf ihrer Reise auch österreichische Unternehmen in China. Österreich und China feiern heuer 55 Jahre diplomatische Beziehungen und 60 Jahre offizielle Wirtschaftsbeziehungen.An einem Empfang in der österreichischen Botschaft gestern Abend zum Anlass dieses Jubiläums nahm auch die chinesische Vizeaußenministerin Hua Chunying teil. Im Gespräch mit ihr habe Meinl-Reisinger die Bedeutung von politischem Dialog betont, hieß es vonseiten des Außenministeriums.Die Beziehungen zwischen der EU und China gelten als angespannt. Brüssel und Peking streiten schon länger darüber, dass China aus Sicht der EU unfaire Handelspraktiken einsetzt und etwa durch staatliche Subventionen Überkapazitäten auf dem eigenen Markt schafft, die dann ins Ausland abfließen.Beispiele dafür sind E-Autos und die Photovoltaikbranche. Die EU-Kommission will Einfuhren aus China stärker beschränken und damit die europäische Industrie schützen, aber Länder wie Spanien und Deutschland bremsen.