25.06.2026 10.32Online seit heute, 10.32 UhrWissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) hat nach einem Austausch mit Spitzenvertreterinnen und -vertretern der Universitäten einmal mehr gesagt, dass die aktuelle Bundesregierung „das schwierige budgetäre Erbe der vergangenen Jahre sanieren“ müsse.Beim Unibudget setze sie auf einen Mix aus Strukturmaßnahmen, Erleichterungen und einem „Plus, das allerdings – so viel kann man angesichts des gesamthaften Sparkurses sagen – moderat ausfallen wird“, so die Ministerin heute per Aussendung.Bei dem Treffen mit der Vorsitzenden der Universitätenkonferenz (uniko), Brigitte Hütter, uniko-Vizepräsident Markus Müller und Uni-Wien-Rektor Sebastian Schütze forderte sie außerdem dazu auf, gemeinsam an den zentralen Themen des Unistandorts zu arbeiten.„Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es strategischen Weitblick und gemeinsame Verantwortung“, so Holzleitner in Richtung der uniko, die aus Protest gegen die befürchteten Budgetkürzungen in der Leistungsvereinbarungsperiode 2028 bis 2030 aus dem Prozess für die Hochschulstrategie 2030 ausgestiegen war.Unis und Ministerium seien „in sachlichen Gesprächen, sowohl auf einer inhaltlichen Ebene wie auch zum Budget“, wurde Hütter in der Aussendung zitiert. Man sei zuversichtlich, damit „einen gemeinsamen Beitrag zur Regierungsklausur im Herbst zu leisten“. Per Gesetz endet die Frist am 31. Oktober.