US-Vize Vance relativierte Watergate-Skandal

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26.06.2026 09.04Online seit heute, 9.04 UhrUS-Vizepräsident JD Vance hat den Watergate-Skandal relativiert. „Wenn Watergate morgen passieren würde, wäre es eine Zwölfstundenachricht“, sagte Vance gestern bei einem Gespräch in der Richard Nixon Presidential Library im US-Bundesstaat Kalifornien.„Die Vorstellung, dass das eine Präsidentschaft zu Fall gebracht haben soll, ist verrückt“, fuhr Vance fort. Gleichzeitig zog er eine Parallele zwischen dem früheren US-Präsidenten Richard Nixon und dem amtierenden Präsidenten Donald Trump.Wenn man sich anschaue, wie der „Deep State“ Nixon zu Fall gebracht habe, unterscheide sich das nicht so sehr von dem, was dieselben Gruppen und Institutionen Trump während seiner ersten Amtszeit hätten antun wollen, behauptete Vance. Er nannte dabei keinerlei Belege für seine Ausführungen. Das Verschwörungsnarrativ des „Deep State“ besagt im Kern, dass geheime Mächte das Weltgeschehen oder jenes eines Staates lenkten.Watergate steht für einen der größten Politskandale der USA: 1972 wurden im Watergate-Hotel in Washington, der Wahlkampfzentrale der Demokraten, fünf Männer verhaftet, die dort Abhörgeräte installiert hatten.Die Spur führte zum Wahlkampfteam der Republikaner und ins Weiße Haus zum damaligen Präsidenten Nixon. Dieser versuchte, die Affäre zu vertuschen, trat letztlich aber 1974 zurück und kam damit einer Amtsenthebung zuvor.Vance verglich bei seinem Auftritt auch sich selbst mit Nixon: „Ein junger Senator, Vizepräsident, schreibt ein paar Bestseller, wird von den Medien gehasst – das klingt irgendwie nach JD Vance.“ Er habe Nixon schon immer gemocht, betonte er. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.