An sich macht vorsorgen und für schlechte Zeiten etwas zurücklegen ja Sinn, nur wirst du in Deutschland dafür bestraft. Nehmen wir an du und dein Nachbar verdienen das gleiche, du sparst jedoch 10% von deinem Gehalt, während der Nachbar alles für Konsum aus dem Fenster schmeißt. Egal ob du ein Pflegefall wirst oder deinen Job verlierst und länger nichts neues findest, du musst selber mit deinem Vermögen aufkommen, während dein Nachbar, der ja auch hätte sparen können, vom Staat getragen wird (zumindest nach aktuellen Plänen) Und ihr vergesst auch, dass wir eine Neidgesellschaft sind. Beispiel vorsorge für die Rente: diejenigen, die nicht vorsorgen werden auf diejenigen, die vorgesorgt und daher einen höheren Lebensstandard haben, zeigen und „das ist unfair“ rufen, während die x Ausreden parat haben, warum sie selbst nicht sparen konnten. Und wenn diese Leute dann eine Mehrheit haben (was ja nicht so unwahrscheinlich ist), dann wird umverteilt und der, der vorgesorgt hat, ist der gearschte, da er sein Geld auch für die bessere Hochzeit ausgeben könnte, im Alter aber noch gut dastehen würde. Ich sorge selber vor, habe ein schönes Depot. Aber wenn man auf die Anreize achtet, dann ist der Vorsorgende der Dumme. Und am Ende leidet die Allgemeinheit, weil ein Staat, der Vorsorge effektiv bestraft, Leute dazu erzieht, alles für das gute Carbonara auszugeben, wodurch dann jeder für jeden feuchten Furz direkt auf den Sozialstaat angewiesen ist   submitted by   /u/Any-Employee1228   to   r/Finanzen [link]   [comments]