Zwei schwere Erdbeben in Venezuela

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25.06.2026 03.39Online seit heute, 3.39 UhrInnerhalb von einer Minute haben zwei sehr starke Erdbeben Venezuela erschüttert. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke der Erschütterungen mit 7,2 und 7,5 an. Demnach zählten die Erdbeben zu den weltweit stärksten heuer. Das zweite Beben ereignete sich in einer Tiefe von nur 10 Kilometern, weswegen mit großen Schäden und Opfern zu rechnen war. Eine für Puerto Rico, die Jungferninseln, Aruba, Curaçao und Bonaire ausgegebene Tsunami-Warnung wurde wieder aufgehoben.Die Beben waren auch in der Hauptstadt Caracas heftig zu spüren. In sozialen Netzwerken kursierten Videos von beschädigten Gebäuden und Schäden unter anderem am Flughafen von Caracas. „Hohe Opferzahlen und umfangreiche Schäden sind wahrscheinlich“, teilte USGS mit. „Wir haben es mit einer äußerst alarmierenden Situation zu tun“, sagte Innenminister Diosdado Cabello im Fernsehen. Einige Gebäude seien eingestürzt. Er rief die Menschen dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen. Offizielle Angaben zu Toten und Verletzten machten die Behörden zunächst nicht.Nach schweren Erdbeben seien normalerweise Nachbeben zu erwarten, die bereits beschädigte Gebäude zum Einsturz bringen könnten, warnte der Minister. Um Explosionen zu verhindern, hätten die Behörden angeordnet, die Gaszufuhr zu unterbrechen. Die Beben ereigneten sich an einem gesetzlichen Feiertag zur Unabhängigkeit des Landes, weshalb sich viele Venezolaner in ihren Häusern aufhielten.Das Epizentrum des ersten Bebens gestern um 18.04 Uhr (Ortszeit) lag den Angaben zufolge 24 Kilometer östlich von San Felipe entfernt im Nordwesten des südamerikanischen Landes in einer Tiefe von 21,9 Kilometern. Das zweite Erdbeben ereignete sich nur wenige Kilometer weiter nördlich. Allein in den relativ nahen Städten Puerto Cabello und San Felipe leben nach USGS-Angaben zusammen etwas mehr als 400.000 Menschen.Laut Videos von Augenzeugen waren Feuerwehren in den Straßen von Caracas im Einsatz, die Fassaden einiger Gebäude wurden schwer beschädigt. „Mehrere Wände in meinem Gebäude sind aufgebrochen oder haben Risse bekommen“, sagte eine Augenzeugin in Valencia, westlich von Caracas. „Sobald es zu wackeln aufgehört hat, haben mein Mann und ich das Haus verlassen.“ Die Erschütterungen des Bebens waren auch in Kolumbien zu spüren. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.