Kartelluntersuchung gegen Sanofi eingeleitet

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26.06.2026 13.26Online seit heute, 13.26 UhrDie Europäische Kommission prüft, ob der Pharmakonzern Sanofi mit einer Kampagne gegen einen Impfstoff der Konkurrenz gegen europäisches Kartellrecht verstoßen hat.Die Wettbewerbshüter gehen der Frage nach, ob das französische Unternehmen den eigenen Grippeimpfstoff mit falschen oder irreführenden Behauptungen als der Konkurrenz überlegen dargestellt und dabei seine Marktmacht ausgenutzt hat. Sanofi weist die Vorwürfe zurück.Sanofi bietet nach Angaben der EU-Kommission unter dem Markennamen „Efluelda“ einen verstärkten Grippeimpfstoff an, der speziell entwickelt worden sei, um Menschen über 60 Jahren einen besseren Schutz vor Influenza zu bieten. Das Produkt konkurriere mit dem verstärkten Grippeimpfstoff, den das Unternehmen CSL Seqirus unter dem Markennamen „Fluad“ vertreibe.In der Kampagne sei behauptet worden, dass die Evidenzgrundlage für „Fluad“ schwächer sei als die für „Efluelda“. Dies widerspreche den Erkenntnissen sowohl der nationalen Impfkommissionen in Deutschland und Frankreich als auch des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC). Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.