F: Werbeverbot für Wegwerfmode

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29.06.2026 16.56Online seit heute, 16.56 UhrMit Werbung für Fast-Fashion-Plattformen wie Shein, Temu und Aliexpress soll in Frankreich bald Schluss ein. Der Senat stimmte heute als zweite Parlamentskammer für ein entsprechendes Gesetz, das Ultra-Fast-Fashion ausbremsen will. Konkret sieht das Gesetz ein Werbeverbot zum Jahreswechsel vor. Auch Influencer sollen keine Werbung mehr machen dürfen, sonst droht eine Strafzahlung.Während ursprünglich vorgesehen war, die ganze Fast-Fashion-Branche in den Blick zu nehmen, richten sich die Maßnahmen nun gezielt gegen „Ultra-Express-Plattformen“, wie es im Gesetzesvorschlag heißt. Gemeint sind damit Firmen, die besonders viele Produkte auf den Markt bringen, die so wenig kosten, dass Verbraucherinnen und Verbraucher kaum einen Anreiz haben, abgenutzte Ware zu reparieren.Französische und europäische Marken sind dabei wohl nicht mehr anvisiert, sondern die Riesen Shein, Temu und Aliexpress. Eine genaue Definition für die genannten Kriterien steht aber noch aus.Frankreich will die Plattformen außerdem verpflichten, basierend auf Umweltstandards pro Produkt einen steigenden finanziellen Umweltbeitrag zu leisten. Auch sollen die Seiten mit Nachrichten dazu ermuntern, zu reparieren, wiederzuverwenden und sich beim Kaufen zurückzuhalten.