27.06.2026 12.45Online seit heute, 12.45 UhrEinen Tag nach dem Aufprall eines Leichtflugzeuges gegen den größten Wolkenkratzer Pekings hat die Stadtregierung den Fall bestätigt und Details öffentlich gemacht. Wie der Bezirk Chaoyang mitteilte, befand sich an Bord des einmotorigen Zweisitzers ein Pilot, der ums Leben kam. 13 weitere Menschen seien verletzt worden. Die zuständigen Behörden untersuchten den Vorfall, hieß es weiter.Bei dem Hochhaus handelt es sich um den Citic Tower, auch bekannt als „China Zun“. Der Unglücksort liegt ganz in der Nähe der für ihre quadratische Architektur als „große Hose“ bekannten Zentrale des chinesischen Staatsfernsehens CCTV und nur wenige Kilometer von der berühmten Verbotenen Stadt sowie dem Regierungskomplex und Machtzentrum der Kommunistischen Partei, Zhongnanhai, entfernt.Warum die Maschine in das Gebäude krachte, ist unterdessen weiter unklar. Auch zur Identität des Piloten machten die Behörden keine Angaben. Medienberichten zufolge war er im äußersten Osten Pekings von einem Flugplatz aus gestartet und Richtung Stadtkern geflogen. Die Registrierungsnummer B-12PP deutete auf ein in China hergestelltes Leichtsportflugzeug vom Typ Sunward SA 60L Aurora hin.Der Mitteilung zufolge krachte die Maschine gestern um 17.55 Uhr (Ortszeit) in das Hochhaus. Die Polizei riegelte Straßen um das mit 528 Metern höchste Gebäude der Stadt ab. Der Vorfall sorgte für großes Erstaunen, auch weil Pekings Stadtkern als Flugverbotszone gilt.