Kinder bis sieben stärkste Gruppe bei Asylwerbern

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27.06.2026 13.31Online seit heute, 13.31 UhrDer rückläufige Trend bei den Asylanträgen setzt sich fort. Im Mai wurden 771 Ansuchen eingebracht, was einen Rückgang um 47 Prozent zum Vergleichsmonat 2025 bedeutet. Über die ersten fünf Monate beträgt das Minus bei den Anträgen 46 Prozent.Mittlerweile deutlich am stärksten ist die Gruppe der bis sieben Jährigen. 40,5 Prozent der heuer eingebrachten Anträge stammen von Kindern aus dieser Altersgruppe.Damit setzt sich die entsprechende Entwicklung aus den vergangenen Jahren fort. 2022 waren gerade einmal sechs Prozent der Anträge aus dieser Altersgruppe gekommen, 2023 15 Prozent. Im Vorjahr war man bei knapp 34 Prozent angelangt. Im Vergleich dazu stammten nur 1,7 Prozent der Ansuchen von Personen, die älter als 65 sind.Die meisten Anträge kamen heuer von Syrern und Afghanen, jeweils etwas über 1.000. Afghanen haben dabei deutlich bessere Chancen auf Zuerkennung eines Asyltitels, der heuer bei Personen aus dem von den Taliban regierten Land in knapp 70 Prozent der Fälle erteilt wurde.Bei Syrern lag die Anerkennungsrate bei lediglich 31 Prozent. Dafür stellten sie bei Personen mit subsidiärem Schutz mit Abstand die zahlenmäßig stärkste Gruppe.