08.10.2026 11.40Online seit heute, 11.40 UhrDas Bildungsministerium hat heute mit dem Bildungskompass eine Plattform gestartet, auf der Daten und Leistungsergebnisse der heimischen Schulen abrufbar sind. Dabei soll auch ersichtlich sein, wie sie im Vergleich zu Standorten mit ähnlicher Klientel bei den Bildungsstandards und der Zentralmatura abschneiden. Zum Auftakt gibt es nur Daten von Volksschulen.Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) sagte bei der Vorstellung, damit gebe es mehr Fairness und Orientierung. Bei der Schulwahl sei man derzeit auf Informationen aus informellen Netzwerken angewiesen oder müsse viel Zeit in Recherche stecken. Der Bildungskompass soll die Infos qualitätsgesichert auf einen Blick für alle zugänglich machen.Die Plattform sei durch den geplanten Umfang und die Suchfunktionen – darunter Ort, Schulform, Schwerpunkt, Ganztagsbetreuung, Gütesiegel, Wegzeit zu interessanten Schulen, Schulklima – serviceorientierter und informativer als derzeitige Schulführer, sagte Sektionschef Martin Netzer. Die Liste der Schulmerkmale soll stufenweise ausgebaut werden.Mit nächstem Schuljahr kommen die anderen Schulformen hinzu, außerdem sollen dann die Standorte ihr Profil mitgestalten und etwa Projekte und besondere Angebote hervorheben können. Der Endausbau ist für 2028/29 geplant. Angesichts von 6.000 Schulen sprach man von einer „mittleren Herkulesaufgabe“.Neben Basisdaten (Zahl der Schüler und Schülerinnen und Klassen sowie durchschnittliche Klassengröße) zeigt die Seite derzeit an, ob eine Volksschule am Chancenbonus-Programm teilnimmt, über das Standorte mit Kindern aus bildungsfernen Familien zusätzliches Personal erhalten. Außerdem werden die Volksschul-ergebnisse der Informellen Kompetenzmessung Plus (IKM Plus) ausgewiesen.Dabei werden allerdings keine absoluten Testergebnisse oder Mittelwerte veröffentlicht. In Absprache mit den Schulpartnern entschied sich das Ministerium auch gegen die ursprünglich angekündigte Einordnung, ob eine Schule besser oder schlechter abschneidet, als angesichts ihrer Schülerschaft zu erwarten wäre. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.