macOS 27: Fehlender KI-Schalter könnte Apple noch Probleme machen

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Die fehlende Möglichkeit, Apple Intelligence unter macOS 27 vollständig zu entfernen, könnte für Apple noch zum Problem werden. Während sich einzelne KI-Funktionen deaktivieren lassen, bleiben die dafür benötigten Modelle auf dem Mac gespeichert. Vor allem Unternehmen und Einrichtungen, die den Einsatz generativer KI grundsätzlich untersagen, könnten deshalb künftig sogar von der Anschaffung neuer Macs absehen.Abschalten ist nicht gleich EntfernenErst am Montag haben wir über RemoveMacAI berichtet. Das freie Kommandozeilenwerkzeug deaktiviert Apple Intelligence unter macOS 27, löscht die heruntergeladenen Modelle und verhindert deren erneuten Download.Eine vergleichbare Möglichkeit bietet Apple selbst bislang nicht. In seiner Support-Dokumentation beschreibt der Hersteller lediglich, wie sich einzelne Funktionen wie Zusammenfassungen, Schreibwerkzeuge oder Bilderstellung einschränken lassen. Einen zentralen Schalter zum Abschalten samt Löschen der Modelle gibt es nicht.Bereits zuvor hatten wir darauf hingewiesen, dass das Deaktivieren den belegten Speicherplatz nicht wieder freigibt.KI-Verbote könnten neue Macs ausschließenJohn Gruber von Daring Fireball bringt nun einen weiteren Aspekt ins Spiel. Es gebe Einrichtungen und Organisationen, deren Richtlinien die Nutzung beziehungsweise Installation von KI grundsätzlich untersagen. Solange Apple Intelligence fester Bestandteil von macOS 27 bleibt und sich nicht vollständig entfernen lässt, könnten diese Einrichtungen das System nicht einsetzen.Aktuell lässt sich dieses Problem noch umgehen, indem Macs auf älteren Systemversionen verbleiben. Mit zukünftiger Hardware dürfte diese Möglichkeit aber zunehmend verschwinden. Neue Macs werden irgendwann nur noch Betriebssysteme unterstützen, in denen Apple Intelligence fest integriert ist.Damit könnte aus einer bislang eher technischen Diskussion im Extremfall auch ein Verkaufsargument gegen neue Mac-Hardware werden. Ob Apple darauf tatsächlich mit einer offiziellen Löschfunktion reagiert, ist bislang allerdings reine Spekulation.Bis zu 14 GB auf der SSDAuch für Privatanwender gibt es einen nachvollziehbaren Grund für einen solchen Schalter: Speicherplatz. Apple nennt für aktuelle Apple-Intelligence-Modelle auf entsprechend ausgestatteten Macs bis zu 14 GB lokalen Speicherbedarf. Auf Geräten mit lediglich 256 GB SSD ist das kein völlig unbedeutender Anteil.Gerade Nutzer, die Apple Intelligence bewusst nicht verwenden möchten, dürften daher wenig Verständnis dafür haben, dass sich die Modelle nicht einfach über die Systemeinstellungen entfernen lassen. RemoveMacAI zeigt immerhin, dass dies technisch möglich ist – wenn auch bislang nur über einen inoffiziellen Umweg.★ ifun.de bei Google bevorzugen ★Der Beitrag macOS 27: Fehlender KI-Schalter könnte Apple noch Probleme machen wurde zuerst auf ifun.de veröffentlicht.