Affinity 3.3: Größtes Update seit dem Gratis-Relaunch: Erste Funktionen nur im Abo

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Knapp ein Jahr nach dem Relaunch als kostenlose Kreativ-Suite liefert Canva mit Affinity 3.3 das bisher umfangreichste Update. Über 60 neue Funktionen stecken im Paket, darunter das lang gewünschte Blend Tool, ein Scripting Studio und eine überarbeitete RAW-Engine. Was nach einem rundum gelungenen Versionssprung klingt, hat allerdings einen Haken: Erstmals wandern KI-basierte Werkzeuge hinter eine Bezahlschranke. Wer sie nutzen will, braucht ein kostenpflichtiges Canva-Abo.Blend Tool, Scripting und Claude-AnbindungZu den Kernneuerungen gehört das Blend Tool, das stufenlose Übergänge zwischen Vektorobjekten erzeugt und dabei nicht-destruktiv arbeitet. Ebenfalls neu sind G2 Curve Tools, die beim Arbeiten mit dem Knotenwerkzeug die Kurvenenergie sichtbar machen und komplexe Pfade leichter kontrollierbar machen. Dazu führt Version 3.3 ein vollständiges Scripting Studio ein, das in allen drei Arbeitsbereichen funktioniert und wiederkehrende Aufgaben automatisiert. Ergänzend gibt es einen MCP-Connector für die Claude-Desktop-App, über den sich Automatisierungen per Spracheingabe delegieren lassen. Der Connector läuft lokal und muss in den Affinity-Einstellungen aktiviert werden. Canva setzt hier bewusst auf Workflow-Automatisierung statt auf generative Bildbearbeitung – ein anderer Ansatz als bei Adobe.RAW-Entwicklung überarbeitetFotografen bekommen eine runderneuerte RAW-Engine mit neun zusätzlichen Reglern für Farbe, Schärfe und Details. Die Tonwertkurven arbeiten jetzt farbtonerhaltend, RAW-Bearbeitungen lassen sich erstmals als globale Presets auf ganze Serien anwenden. Neu sind außerdem eine Mischlichtkorrektur und ein Werkzeug gegen Bewegungsunschärfe.KI-Werkzeuge nur gegen AufpreisUnter dem Namen Canva AI Studio kommen mit Version 3.3 zwar spannende KI-Werkzeuge hinzu – darunter Scene Decomposition, Generative Upscale und eine SDR-zu-HDR-Konvertierung. Diese Funktionen setzen aber allesamt ein kostenpflichtiges Canva-Premium-Abo voraus. Schon beim Gratis-Relaunch im vergangenen Herbst gab es erhebliche Zweifel, ob Canva neue Funktionen dauerhaft für alle Nutzer kostenfrei bereitstellen würde, Apfelpage berichtete. Diese Zweifel bestätigt das Unternehmen nun nachträglich: Die professionellen Kernwerkzeuge bleiben zwar gratis, doch wer bei KI-gestützter Bearbeitung mithalten will, muss zum Abo greifen.VerfügbarkeitAffinity 3.3 steht für macOS und Windows bereit, setzt aber weiterhin ein kostenloses Canva-Konto voraus. Eine iPad-Version ist nach wie vor in Entwicklung – einen konkreten Termin hat Canva bislang nicht genannt.→ Affinity 3.3 ladenDer Beitrag Affinity 3.3: Größtes Update seit dem Gratis-Relaunch: Erste Funktionen nur im Abo erschien zuerst auf Apfelpage.