Neue SPÖ-Spitze für nur einen Kandidaten an Parteitag

Wait 5 sec.

09.10.2026 09.40Online seit heute, 9.40 UhrDie Übergangsvorsitzenden der SPÖ, Eva-Maria Holzleitner und Philip Kucher, hoffen, dass es für die langfristige Parteiführung nur einen Kandidaten bzw. eine Kandidatin gibt, der oder die dann an einem Parteitag im Frühling bestimmt wird.Wie Kucher bei einem Pressegespräch heute sagte, bekenne er sich zur Mitgliedereinbindung in der Frage des SPÖ-Vorsitzes. In diesem Fall würde er sich aber „einen Parteitag der Einigkeit mit einem Kandidaten“ wünschen. Das hofft auch Holzleitner.Bei mehreren Kandidaten braucht es laut Statut eine Befragung der Mitglieder. Entfallen kann diese, wenn sich in der Bewerbungsfrist nur eine Person mit den nötigen Unterstützungserklärungen meldet, wie es zuletzt bei Andreas Babler der Fall war.Eine Änderung des nicht unumstrittenen Statuts ist vorerst nicht geplant. „Aktuell gibt das Statut uns den Handlungsrahmen vor“, so Holzleitner.Ob, wie in weiten Teilen der Partei erhofft, Finanzminister Markus Marterbauer neben dem Vizekanzleramt den Parteivorsitz übernehmen wird, ließen die beiden geschäftsführenden Vorsitzenden offen.Was immer Marterbauer vorhabe, werde dieser entscheiden, sagte Kucher. Der Finanzminister befindet sich derzeit noch in Behandlung seiner Krebserkrankung und hat sich bisher nur bereiterklärt, mit Jahresbeginn zusätzlich die Funktion des Vizekanzlers zu übernehmen.Die SPÖ hatte gestern in einer Vorstandssitzung Holzleitner und Kucher zu geschäftsführenden Parteichefs gekürt.Lesen Sie mehr … Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.