Gratisimpfungen: RH rät, auf Risikogruppen zu achten

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09.10.2026 10.03Online seit heute, 10.03 UhrDer Rechnungshof (RH) hat in einem heute veröffentlichten Bericht zum „Gratis-Impfprogramm Grippe, Gürtelrose und Pneumokokken“ dazu geraten, besonders auf Risikogruppen zu achten.„Angesichts des begrenzten Budgets empfiehlt der Rechnungshof, eine Differenzierung der angestrebten Durchimpfungsrate nach vulnerablen Personengruppen zu prüfen“, hieß es in einer Aussendung.Heuer LieferengpässeEine solch differenzierte Vorgangsweise könne auch bei Lieferengpässen in Betracht gezogen werden. Erst vor wenigen Tagen war bekanntgeworden, dass wegen Lieferverzögerungen 868.000 Dosen des Grippeimpfstoffs Influvac statt wie vereinbart im Oktober erst Ende November zur Verfügung stehen werden.Das Gesundheitsministerium kündigte daher an, besonders gefährdete Gruppen bei der Impfung mit anderen Influenzaimpfstoffen zu priorisieren.Die Influenzaimpfung ist seit der Saison 2023/24 in Österreich im Rahmen des Öffentlichen Impfprogramms (ÖIP) kostenfrei verfügbar. Das ÖIP ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und Sozialversicherung.Daten wenig aufschlussreichIn der Finanzausgleichsperiode 2024 bis 2028 stehen jährlich 90 Millionen Euro, also insgesamt 450 Millionen Euro, für das Impfen zur Verfügung. Diese Mittel wurden hauptsächlich für das ÖIP verwendet. Die Zahl der Gratisimpfungen ist durch das dafür verfügbare Budget limitiert.Ob das angestrebte Ziel – Impfbereitschaft und Durchimpfungsrate zu erhöhen – mit dem ÖIP bisher erreicht wurde, ist mangels aussagekräftiger Daten nicht nachvollziehbar, monierte der RH.