12.10.2026 21.18Online seit heute, 21.18 UhrDie Möbelhandelskette XXXLutz hat bereits zu Jahresbeginn angekündigt, den deutschen Möbelhändler Porta übernehmen zu wollen. Allerdings dürfte das nicht so einfach gehen, denn die Europäische Kommission wird die geplante Übernahme einer eingehenden Prüfung unterziehen, teilte die Kommission heute Abend mit.Es handelt sich bei den Unternehmen um zwei der größten Möbeleinzelhändler in Deutschland, Tschechien und der Slowakei.Diese Übernahme würde mehr als 140 Geschäfte unter diversen „Porta“-Marken mit mehr als 1.800 Geschäften von XXXLutz mit Marken wie XXXLutz, Mömax, Möbelix, Home24, Roller und Poco zusammenführen. Gemeinsam würden sie zudem die Möbel über den Einkaufsverband Giga International von XXXLutz beziehen, gab die EU-Kommission zu bedenken.Wettbewerbsnachteile in Deutschland, Tschechien, SlowakeiEine vorläufige Untersuchung habe ergeben, dass der Zusammenschluss vor allem in Deutschland, Tschechien und der Slowakei den Wettbewerb erheblich beeinträchtigen könne. Das könnte zu höheren Preisen und weniger Auswahl für die Kunden und Kundinnen führen.Weitere PrüfungZudem verfüge XXXLutz mit dem Einkaufsverband über eine erhebliche Nachfragemacht. Mit der Bündelung der Beschaffung könnten Hersteller und Lieferanten in Deutschland, Tschechien, Polen und der Slowakei um einen der sehr wenigen großen alternativen Kunden umfallen.Unabhängig von dieser Prüfung leitete die EU-Kommission im Sommer auch ein Prüfverfahren ein. Dabei soll geklärt werden, ob die Unternehmen gegen das Durchführungsverbot verstoßen haben. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.