N26 öffnet Geldmarktfonds – Mastercard macht Karten ausfallsicherer

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Gleich zwei Neuerungen gibt es aus dem Bereich des digitalen Bankings. Die Smartphone-Bank N26 erweitert ihr Anlageangebot und macht ihren flexiblen Geldmarktfonds jetzt für sämtliche Kontomodelle verfügbar. Mastercard bereitet unterdessen eine Neuerung vor, die bei Stromausfällen besonders nützlich werden könnte: Ab 2027 sollen Kartenzahlungen auch ohne Netzwerkverbindung möglich sein.N26: Geldmarktfonds jetzt für alle KontenDer bereits im Mai eingeführte flexible Geldmarktfonds von N26 steht ab sofort auch Nutzern des kostenlosen Standardkontos zur Verfügung. Die Anlage lässt sich direkt über die N26-App verwalten und ist bereits ab einem Euro möglich. Aktuell wirbt die Bank mit einer variablen Jahresrendite von bis zu 2,57 Prozent.Bis zum 1. Januar 2027 verzichtet N26 unabhängig vom Kontomodell auf eigene Servicegebühren. Danach werden je nach Tarif unterschiedliche Gebühren fällig. Auffällig ist allerdings, dass die Bank auf ihren eigenen Webseiten derzeit widersprüchliche Angaben zu deren Höhe macht. Interessenten sollten daher die konkreten Konditionen in der App prüfen.Anlage mit Risiko statt klassischem TagesgeldIm Unterschied zu einem klassischen Tagesgeldkonto handelt es sich um eine Anlage in Geldmarktinstrumente des Vermögensverwalters Fidelity. Die Rendite kann schwanken, auch Verluste sind möglich. Die gesetzliche Einlagensicherung greift hier nicht.Erträge werden täglich berechnet und monatlich wiederangelegt. Einzahlungen und Verkäufe sind jederzeit möglich, bis das Geld nach einem Verkauf wieder auf dem Girokonto landet, können allerdings zwei Bankarbeitstage vergehen.Mastercard ermöglicht Offline-Zahlungen bis 200 EuroEine andere Baustelle geht Mastercard an. Der Zahlungsdienstleister will sein europäisches Netzwerk widerstandsfähiger gegen Strom- und Internetausfälle machen. Ab Februar 2027 sollen alle neu ausgegebenen Mastercard-Karten Offline-Zahlungen unterstützen. Ab Mai müssen auch neue und ausgetauschte Zahlungsterminals entsprechend ausgestattet sein.Das Verfahren speichert ein von der Bank vorgegebenes Ausgabenlimit direkt auf dem Kartenchip. Fällt die Verbindung zum Zahlungsnetzwerk aus, kann das Terminal Zahlungen von bis zu 200 Euro lokal freigeben und später übertragen.Mastercard beschreibt ausdrücklich die Zahlung mit Chip und PIN. Ob auch Apple Pay davon profitieren wird, geht aus der Ankündigung nicht hervor. Zudem muss das Terminal weiterhin mit Strom versorgt werden, etwa über eine Notstromversorgung. Eine sofortige flächendeckende Verfügbarkeit ist nicht zu erwarten, da bestehende Karten und Terminals erst schrittweise ersetzt werden.N26 — Love your bank (Kostenlos, App Store) →★ iPhone-Ticker bei Google bevorzugen ★Der Beitrag N26 öffnet Geldmarktfonds – Mastercard macht Karten ausfallsicherer Wurde zuerst auf iphone-ticker.de veröffentlicht.