Kritik an Versorgung: US-Flugzeugträger in Heimathafen

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09.10.2026 07.41Online seit heute, 7.41 UhrDer in die Negativschlagzeilen geratene US-Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ ist nach rund elf Monaten in seinen Heimathafen im kalifornischen San Diego zurückgekehrt. An Bord waren rund 5.000 Matrosen und Marinesoldaten, die von ihren Angehörigen entsprechend begrüßt wurden.Reuters/Mike BlakeDer Flugzeugträger war im November 2025 ausgelaufen, um im Südchinesischen Meer Dienst zu leisten. Noch vor Beginn des Iran-Krieges Ende Februar wurde er in die Krisenregion beordert. Nach fast zehn Monaten auf See konnte die Besatzung im September in Thailand an Land gehen.Davor gab es Berichte von US-Medien, die unter Berufung auf Soldaten und deren Angehörige berichtet hatten, dass die Besatzung unter einem Mangel an Lebensmitteln, defekten sanitären Anlagen und fehlenden Hygieneartikeln litt.IMAGO/Daren FentimanEs habe eine große psychische Belastung für die Besatzungsmitglieder und sogar Suizidversuche gegeben, hieß es. Die Berichte hatten die Kritik in den USA am Iran-Krieg verschärft.US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte bei einem Besuch auf dem Kriegsschiff, einige Journalisten hätten versucht, den Flugzeugträger zu einem Symbol für „Pannen“, „schlechte Stimmung“ oder „einen gescheiterten Einsatz“ zu machen. Das Gegenteil sei wahr, so Hegseth, der die Besatzung für „außergewöhnliche Tapferkeit gegenüber feindlichen Kräften“ auszeichnete.