Apples mit iOS 27 überarbeitete Kindersicherung bringt zusätzliche Möglichkeiten für Eltern, stellt Familien vor der Aktivierung aber zunächst vor eine bekannte Apple-Hürde. Sämtliche updatefähigen Geräte innerhalb der Familienfreigabe müssen auf den aktuellen 27er-Systemversionen laufen – auch dann, wenn einzelne Geräte mit der Bildschirmzeit des Kindes eigentlich gar nichts zu tun haben.Ein Gerät bremst die ganze Familie ausWie weit diese Voraussetzung reichen kann, zeigt ein aktueller Erfahrungsbericht von The Verge. Dort ließ sich die neue Bildschirmzeit für das iPhone einer 15-Jährigen nicht aktivieren, weil der Mac ihres bereits 18-jährigen Bruders noch nicht auf macOS 27 aktualisiert worden war.Apple weist auf diese Voraussetzung selbst hin. Vor der Umstellung müssen alle kompatiblen iPhones, iPads, Macs, Apple Watches und Vision-Pro-Geräte einer Familiengruppe auf iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27 beziehungsweise visionOS 27 gebracht werden. Welche Geräte noch fehlen, zeigt Apple in den Einstellungen der Familienfreigabe an.Nicht mehr unterstützte Geräte sollen die Aktivierung dagegen nicht verhindern. Sie können weiterhin mit der bisherigen Version der Bildschirmzeit verwendet werden.Auch aktualisierte Geräte sorgen für ÄrgerGanz reibungslos scheint Apples Prüfung allerdings noch nicht zu funktionieren. The Verge berichtet unter anderem von Macs, die auch nach einem erfolgreichen Update weiterhin mit einer älteren Systemversion angezeigt wurden. Zudem können längst nicht mehr verwendete Geräte innerhalb des Apple-Accounts offenbar für zusätzliche Verwirrung sorgen.Apple hat entsprechende Verzögerungen bei der Erkennung bestätigt und will den Vorgang weiter verbessern. Im Zweifelsfall kann es helfen, nicht mehr genutzte Geräte aus dem eigenen Apple-Account zu entfernen und die Aktualisierung anschließend erneut anzustoßen.Ein bekanntes Muster bei AppleGanz neu ist dieses Verhalten im Apple-Ökosystem nicht. Bei Funktionen, die mehrere Geräte oder Familienmitglieder über iCloud miteinander verbinden, setzt Apple immer wieder einen möglichst einheitlichen Softwarestand voraus. Ähnliche Situationen gab es beispielsweise beim Wechsel auf Apples neue Home-Architektur.Aus technischer Sicht lässt sich diese Voraussetzung nachvollziehen. Für Nutzer bleibt sie dennoch umständlich: Ein selten verwendeter Mac oder das Gerät eines erwachsenen Familienmitglieds kann letztlich darüber entscheiden, ob neue Funktionen auf dem iPhone eines Kindes verfügbar sind.Wer nicht alle kompatiblen Geräte aktualisieren kann oder möchte, kann zunächst bei der bisherigen Bildschirmzeit bleiben. Die neuen Funktionen von iOS 27 stehen dann allerdings nur eingeschränkt beziehungsweise noch nicht zur Verfügung.★ iPhone-Ticker bei Google bevorzugen ★Der Beitrag Bildschirmzeit unter iOS 27: Ein Gerät kann alle anderen ausbremsen Wurde zuerst auf iphone-ticker.de veröffentlicht.